Ein lebendiger Treffpunkt am Arenaplatz
Die Erweiterung der Bossard Arena berücksichtigte neben den betrieblichen Anforderungen des EVZ auch die übergeordneten städtebaulichen Interessen der Stadt Zug. Anders als viele Sportstadien liegt die Arena mitten im urbanen Gefüge und übernimmt damit eine besondere Verantwortung für den öffentlichen Raum. Seit ihrer Eröffnung im 2010 zeigt sich, dass der Arenaplatz ausserhalb der Spieltage nur wenig belebt ist.
Mit dem südlichen Anbau erhält der Platz ein neues stadträumliches Gegenüber. Die Verlegung der «Sportsbar 67» ins Erdgeschoss schafft eine direkte Verbindung zwischen Arena und Stadtraum. Als täglich öffentlich zugänglicher Treffpunkt trägt sie wesentlich zur Belebung und Aufwertung des Arenaplatzes bei – unabhängig vom Spielbetrieb.
Der Name «Sportsbar 67» erinnert an das Jahr 1967, als der Baarer Schlittschuhclub nach Zug übersiedelte und zum Eissportverein Zug (EVZ) wurde. Diese Geschichte prägt die Identität des neuen Begegnungsortes. An Spieltagen wird die Bar zum Treffpunkt der Fans, bei Auswärtsspielen zum gemeinsamen Wohnzimmer für Liveübertragungen.
Die Innenraumgestaltung greift die Sportgeschichte und den Zeitgeist von 1967 auf. Sorgfältig ausgewählte Fotografien, Erinnerungsstücke und liebevolle Details schaffen eine eigenständige Atmosphäre, die weit über den Eishockeysport hinausreicht.
So entsteht ein identitätsstiftender Ort, der Vereinsgeschichte, Fankultur und städtisches Leben miteinander verbindet – und den Arenaplatz auch ausserhalb der Spieltage aktiviert.








